Das Stück bezieht sich auf meine Erfahrungen beim Besuch der Milatos-Höhle in Kreta - eine tragische und doch aktuelle Erzählung aus der Vergangenheit, vermischt mit dem atemberaubenden Duft der gegenwärtigen Natur des Ortes. Der Anblick reicht von jungen Fledermäusen über nassen Stein und glänzendes Gold auf orthodoxen Ikonen bis hin zu einer durchsichtigen Plastikbox gefüllt mit menschlichen Knochen, durchzogen von Spiegelungen des sanften Sonnenlichts, das in die Höhle eindringt. Der Wind bringt einen salzigen Duft mit sich, und man hofft, dass es das Meer ist und keine aufgeweckten Spuren aus der Vergangenheit. Das Sonnenlicht dringt weiter in die Höhle ein, und man tritt hinaus, um frische Luft zu schnappen und das Meer und die Klippen zu betrachten, die uns hilflos beim Verweilen beobachten. Die Augen werden in der blinden sandigen Luft gewaschen, und man atmet schneller, um sich daran zu erinnern, dass man jetzt lebt. Das Salz ist tatsächlich ein Duft des Lebens.
The piece refers to my experiences when visiting the Milatos Cave in Crete - a tragic and yet current narrative from the past, mixed with the breathtaking scent of the present nature of the place. The sight ranges from young bats over wet stone and shiny gold on orthodox icons to a see-through plastic box filled with human bones, streaked with reflections of the soft sunlight that penetrates into the cave. The wind brings a salty scent with it, and one hopes that it is the sea and not any awakened traces from the past. The sunlight continues to penetrate the cave, and one steps out to catch fresh air and to look at the sea and the cliffs that watch us helplessly while lingering. The eyes are washed in the blind sandy air, and one breathes faster to remind oneself that one is living now. The salt is actually a scent of life.